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Der Güsa e.V. hat sich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf seine Fahnen geschrieben. Da auch wir vom ADFC Görlitz viel auf polnischen Radwegen unterwegs sind, folgten wir heut gern der Einladung zur Kontaktknüpfung im Jugendhaus "Wartburg".

Wenn auch die eigentliche Präsentation ein Opfer der Technik wurde, so konnten wir uns doch in Wort und Bild ganz gut in Szene setzen. Etliche Fragen der Teilnehmer zeugten von Interesse am Radfahren in Deutschland und unsere

Einladung, am 21.5. um 10:00 Uhr von der Altstadtbrücke aus nach Königshain zu radeln, stieß nicht auf taube Ohren. Hoffen wir also auf eine rege Beteiligung, gute Stimmung und vor allem...auf schönes Wetter!

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60 Einladungen wurden verschickt, letztendlich trafen sich aber nur 10 ADFC-Mitglieder der Ortsgruppe Görlitz um 10 Uhr in der "Kochwerkstatt" am Demianiplatz, um das Jahr 2015 aus radfahrerischer Sicht auszuwerten und neue Ziele und Aufgaben für 2016 zu beschließen.

Außerdem wurden der Finanzbericht vorgestellt und Neuwahlen durchgeführt. Den Vorsitz wird Ines Igney weiterhin wahrnehmen. Wir danken ihr für ihren bisherigen Einsatz und wünschen ihr auch weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung der vor ihr liegenden Aufgaben. Ein Dankeschön geht auch an das Team der  "Kochwerkstatt" für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die kulinarische Versorgung!

Über den Link "Termine" kann sich jeder einen Überblick über die für 2016 geplanten Veranstaltungen unserer Ortsgruppe verschaffen.

Sebastian König arbeitet zurzeit gemeinsam mit Juliane Wedlich und Danilo Kuscher vom Weinhübler Kühlhaus sowie einigen weiteren Helfern am Görlitzer Fahrradnetzwerk. Bei verschiedenen Akteuren sollen in Görlitz Fahrräder zum kostenlosen Verleih an Kulturinteressierte, Touristen und andere bereitgestellt werden. Das Angebot ist vor allem – aber nicht ausschließlich – für Jüngere gedacht.

Ein paar Rad-Stationen gibt es schon. Da ist natürlich zuerst mal das Kühlhaus am Bahnhof Weinhübel, in dem Danilo Kuscher der Vereinschef ist. In der Innenstadt gibt es bereits Stationen beim Second-Attempt-Verein an der Bautzener Straße ebenso wie in der Jakobstraße 5a. Beim Studentenclub Maus oder dem Jugendzentrum Basta scheitert es leider an unregelmäßigen Öffnungszeiten sowie der Raumkapazität.

Es sollen ausschließlich alte Fahrräder genutzt werden, fünf sind schon fertig. Gebraucht werden aber mindestens 20 Räder. Gesucht werden Diamant- oder Mifa-Fahrräder aus DDR-Zeiten oder alte polnische/tschechische Drahtesel. Die können auch defekt sein, denn Sebastian König ist Bastler und hat ein großes Lager an Ersatzteilen.

Bis Ende Februar werden Räder angenommen und abgeholt. Was NICHT gesucht wird, sind Fahrräder aus den letzten 25 Jahren. Die sind meist reparaturanfälliger und harmonieren auch nicht mit den schon vorhandenen Drahteseln.Für den 5./6. März ist ein Reparatur-Wochenende geplant. Die Macher hoffen, dass am 1. Mai genug Räder fertig sind und das Netzwerk wirklich starten kann.

Fahrräder können in Eigeninitiative zum Kühlhaus gebracht werden. Abholung ist möglich, Terminvereinbarung

unter 03581429926 oder
per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kombiniert werden soll das Ganze mit einem alternativen Stadtplan, über den gerade im Internet eine Umfrage unter der Adresse  www.kuehlhaus-goerlitz.de/kh
läuft.

kidron bruecke ok

Am 27.10.2015 berichteten wir hier noch vom "Striptease an der Brücke im Kidrontal". Mittlerweile ist die "Dame" wieder ordentlich neu eingekleidet und wird hoffentlich bald wieder Rad- und Fußgängern als romatischer Weg über die Wasserfläche zur Verfügung stehen.

Sämtlicher Hüllen entledigt zeigt sich zurzeit die beliebte Fußgängerbrücke, die auch von Radfahrern gern in Anspruch genommen wird. Bleibt nur zu hoffen, dass sich ihr Gesundheitszustand  bei dem Wetter nicht weiter verschlechtert und sie bald wieder, in neuem Gewand, ihren Zweck erfüllen kann.

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In Mülheim/Ruhr ist das erste Teilstück einer zukünftigen Verbindung quer durch das Ruhrgebiet eröffnet worden. Der ca. fünf Kilometer lange Abschnitt wurde auf einer stillgelegten Bahntrasse eingrichtet. Der geplante Radschnellweg Ruhr soll einmal über 100 Kilometer lang werden und nach seiner Fertigstellung von Hamm/Westfalen bis nach Duisburg am Rhein führen. Der jetzt eröffnete 1.Abschnitt reicht vom Mülheimer Hauptbahnhof bis zum Ortseingan von Essen.

Im Landratsamt Görlitz traf sich heut zum zweiten Mal die "Regionale Arbeitsgruppe Radverkehr". Für die Landkreise Görlitz und Bautzen befasst sich diese AG mit der Gestaltung und Umsetzung des Radverkehrskonzeptes des Freistaates Sachsen. Neben dem Erfahrungsaustausch stand Abstimmung zu bestimmten Aspekten, z.B. Radwege  auf Deichanlagen, im Mittelpunkt. Auch vom ADFC Görlitz waren zwei Mitglieder anwesend.

Schaut man sich auf www.europamarathon.de die Starterliste des heutigen deutsch-polnischen Fackellaufes an, dann sieht man, dass auch für den ADFC Görlitz ein dreiköpfiges Team an den Start gegangen ist. Von den gelben ADFC-Warnwesten war im Teilnehmerfeld allerdings nichts zu sehen. Und man muss in der Ergebnisliste schon bis ans Ende scrollen, um die Platzierung der Radler auszumachen. Ohne Fahrrad geht eben alles ein bißchen schwerer:-) 

Heut fand in den Räumen der WBG eine Vorstellung zum aktuellen Stand der baulichen und verkehrstechnischen Planungen zur Umgestaltung rund um den Postplatz statt, an der auch einige Mitglieder der ADFC-Ortsgruppe Görlitz teilnahmen. Dem Beschluss der Stadträte folgend, wird zwar der U-förmige Teil mehr oder weniger eine autofreie Zone werden, im Gegenzug wird aber die Straße direkt vor der Post für den Autoverkehr freigegeben. Während der Bauarbeiten - mindestens 4 Jahre lang - wird genau dieser Teil aber völlig gesperrt sein! Den Planungsbüros wurde durch ein ADFC-Mitglied angetragen, während der Bauzeit wenigstens einen vertretbar schmalen Durchlass für Radfahrer freizuhalten...oder den Fußweg mit dem Zusatzschild "Radfahrer frei" zu versehen. 

Die "Sächsische Zeitung" veröffentlichte heute auf ihrer Lokalseite unter der Überschrift

"Die Beschilderung ist wichtiger als der Name des Sees"

den Leserbrief eines ADFC-Mitgliedes  über die Erreichbarkeit des Berzdorfer Sees vom Oder-Neiße-Radweg aus:

 Ob er nun "Görlitzer Meer" oder "Berzi" heißt, der ortsunkundige Radtourist, welcher in Richtung Zittau auf dem Oder-Neiße-Radweg unterwegs ist, wird weder den einen noch den anderen See finden, weil er für ihn schlichtweg gar nicht existiert! Zumindest, wenn er sich an der Ausschilderung direkt am Radweg orientiert. Um den von Norden kommenden Radler am Ortsausgang in Weinhübel zu einem Abschwenken an den See zu locken, fehlt jeglicher radfahrergerechter Hinweis. Selbst auf der Verkehrsinsel kurz vor der Zufahrt zum See wird nur auf den seeferneren, linksseitig der B99 verlaufenden Radweg verwiesen. Erst am Ortseingang Hagenwerder taucht dann doch noch ein Schild Richtung See auf, leider zu spät für den Radtouristen, um die Angebote am Nordstrand und in Deutsch-Ossig nutzen zu können!

Der ADFC Görlitz hat auf seiner Internetseite vor kurzem Informationen für Ortsunkundige veröffentlicht, die die Orientierung rund um den See erleichtern sollen. Die Zugriffszahlen sprechen für sich und lassen ein deutliches Interesse der Radtouristen für die Alternativroute nahe am Wasser erkennen. 

Fazit: Die vom ADFC Görlitz bereits 2012 als vorbildlich eingeschätzte Ausschilderung des Oder-Neiße-Radweges bedarf nur an zwei, drei Stellen einer kleinen Ergänzung, um auch den See in die Wegweisung mit einzubeziehen. Das sollte auch ohne großartige Stadtratssitzungen und neue Haushaltsbeschlüsse zu machen sein und hätte für die touristische Inanspruchnahme einen sofortigen und garantierte Anstieg zur Folge, was man von der geplanten Umbenennung nicht so ohne weiteres sagen kann!?!

WEB: www.adfc-goerlitz.de/radwege