Nav Ansichtssuche

Navigation

Eigentlich stimmt das so nicht, denn der Radweg von Zodel ist ja schon seit 2008 fertig, aber leider nur bis zur Ortsgrenze. Nur für das noch fehlende Stück (2,9 km) wurde nun auch endlich der symbolische erste Spatenstich getan. 630 000 Euro werden verbaut, wobei 90% davon aus Fördertöpfen kommen. immerhin 17 Jahre hat das gesamte Prozedere gedauert und wird nun hoffentlich bald ein erfolgreiches Ende haben und den Oder-Neiße-Radweg nördlich von Görlitz touristisch weiter aufbessern, nachdem das vor Kurzem bereits südlich von Görlitz im Bereich Leuba gelungen ist.

Nun sollte sich die Stadtverwaltung aber keinesfalls auf ihren wohlverdienten Lorbeeren ausruhen, denn auch dem Abschnitt zwischen Klingewalde und Ludwigsdorf würde eine Befestigung ganz gut tun! Und da ist auch noch das Kopfsteinpflaster an der Obermühle, und ...

Auf Anregung der ADFC-Ortsgruppe Görlitz hat uns der Landkreis die auf seinem GIS veröffentlichten Touren der Sternradfahrt 2016 zur Aufbereitung zur Verfügung gestellt. Auf der Seite www.sternradfahrt.de besteht nun für alle die Möglichkeit, die Tracks über ein Smartphone oder Tablet während der Fahrt zur Navigation zu nutzen.

Im einfachsten Fall klickt man nur den ersten der jeweils drei Links an und kann sich sofort anhand der vorgegebenen Linie über den Tourenverlauf informieren sowie den Track als KML-Datei herunterladen. Voraussetzung ist dabei allerdings eine bestehende Internetverbindung.

Mit etwas Vorbereitungsaufwand kann man sich aber auch ohne Internet und noch dazu auch noch während der Fahrt navigieren lassen. Auf dem Tablet oder Smartphone muss zuerst eine geeignete App installiert werden. Kostenlose Angebote sind z.B. "OSMAnd" (für GPX) oder "MapsMe" (für KML). Nach Installation der App lädt man über diese dann eine ebenfalls kostenlos erhältliche Landkarte herunter. Im letzten Schritt erfolgt noch der Download und der anschließende Import/Speichern des gewünschten Tracks in die App. 

Wie von der Autonavigation her gewohnt kann man nun ohne Internetverbindung während des Radelns stets seinen aktuellen Standpunkt entlang der vorgegeben Spur auf dem Display verfolgen und kommt, ganz sicher ohne sich zu verfahren, im schönen Schlosskomplex von Königshain an.

 hier gelangt man zu den Tracks

Anlässlich des morgigen "Tag des Fahrrads" überreichten Mitglieder der ADFC-Ortsgruppe Görlitz auf der Berliner Straße in einer einstündigen Aktion den Vorbeiradelnden ein kleines Dankeschön in Form eines leicht anlegbaren Reflektorbandes.

aktion

Die Akteure Juliane Wedlich vom Kühlhaus, Lisa Bail vom Görlitzer Familienbüro, Sebastian König von der Jakobpassage und Karolin Lorenz vom Projekt „Rabryka“ auf der Bautzner Straße haben ein "Fahrrad-Netzwerk" für Görlitz auf die Beine gestellt. Ab Mittwoch, dem 1.6.2016, startet das Projekt. An fünf Fahrrad-Ausleihstationen lassen sich dann kostenlos Fahrräder ausleihen.

22 Räder organisierten und reparierten die Macher um Juliane Wedlich und Danilo Kuscher vom Weinhübler Kühlhaus . Ausleihstationen sind das Kühlhaus, die Jakobpassage, das Café Kugel auf der Weberstraße, das Familienbüro auf dem Demianiplatz und das Jugendhaus „Rabryka“ auf der Bautzener Straße. Die Ausleihe und Rückgabe ist während der Öffnungszeiten und bei Veranstaltungen möglich.

Im Verlauf der letzten Sitzung des Ortschaftsrates Ludwigsdorf/Oberneundorf vermeldete Volker Mühle, zuständiger Ingenieur beim Görlitzer Tiefbau- und Grünflächenamt, dass die erhoffte vorzeitige Zuweisung der Fördermittel für den Radwegbau zwischen Ludwigsdorf und Zodel nun erfolgt sei und der seit fast 10 Jahren anstehende Lückenschluss endlich angegangen werden kann.

Wegen der Schonzeit für den Wiesenknopf-Ameisenbläuling kann der Baubeginn erst ab 15.9.2016 erfolgen, in bestimmten Bauabschnitten eventuell auch schon eher.

Die neu zu bauende Strecke wird 2,9 km lang und 3 m breit werden und soll auch einen überdachten Rastplatz bekommen.

An der Grenze zwischen Görlitz und Zodel endet mitten in den Neißewiesen seit 2008 der Oder-Neiße-Radweg. Von dort aus soll bis zum Platz der Einheit in Ludwigsdorf schon seit 2009 ein neues, 2,9 km langes und drei Meter breites Stück des Oder-Neiße-Radweges mit einem Rastplatz entstehen. Bislang fehlt aber nach wie vor das Geld dafür.

Nun ist aber eine schriftliche Zusage der Fördergelder für das Jahr 2018 eingegangen. Die Stadtverwaltung versucht sogar, eine vorzeitige Zuweisung der Fördermittel für 2016 und 2017 zu erreichen.

Und dann gibt es da noch den Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling, ein streng geschützter Schmetterling, der unter besonderem europäischen Schutz steht. Somit ist selbst bei Erhalt von vorgezogenen Fördergeldern frühestens im Herbst 2016 mit dem Beginn von irgendwelchen Bauarbeiten zu rechnen.

Diese mit Hoffnungen für die Radfahrer-Touristen verknüpften Aussagen wurden sinngemäß auch im vorigen Jahr um diese Zeit schon mal verbreitet, angepasst wurde die aktuelle Version eigentlich nur, indem man die Jahreszahlen um ein Jahr verschoben hat.

Dabei konnte man bereits am 23.08.2013 u.a. der "Sächsischen Zeitung" entnehmen, dass nun wohl die Signale auf Baubeginn für 2014 gestellt seien. Und genau vor einem Jahr, am 26.03.2015, beschlossen die Görlitzer Stadträte endlich den Lückenschluss für den Oder-Neiße-Radweg zwischen Ludwigsdorf und Zodel.

Siemens hat eine App entwickelt, die dafür eingerichtete Ampeln für Radfahrer auf Grün schalten kann. Marktreif ist die App allerdings noch nicht.

Nähert sich ein Radfahrender der Ampel kurz vor der Umschaltung auf Rot, nimmt das Smartphone Kontakt auf und kann die Grünphase in diese Richtung einmalig um einige Sekunden zu verlängern. 

Die App wird bereits ausprobiert, unter anderem in Bamberg, wo es ca. 13000 Studierende gibt und der Anteil der Fahrräder am Verkehrsaufkommen bei 30% liegt. Das ist das Dreifache des Bundesdurchschnitts. Für die Erprobung wurde eine wichtige Ost-West-Verbindung mit sieben Ampeln ausgewählt. Die Stadtverwaltung hofft, mit der zügigeren Fahrt noch mehr Menschen zum Umstieg aufs Rad bewegen zu können.

In der gut besuchten "Kochwerkstatt" informierte Peter Demme über die seit 2013 geltenden Regeln der neuen StvO speziell für Radfahrer und Radfahrerinnen. Besonders zu den Punkten Radwegebenutzungspflicht, Fahrradbeleuchtung und Kolonnenfahrten wurden bestehende Unklarheiten beseitigt. Wir danken dem Referenten sowie dem Team der Kochwerkstatt für den gelungenen Abend.

Wie die "Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien" auf ihrer Internetseite mitteilt, ist pünktlich zur Messesaison das Tourenbuch „Radwandern in der Oberlausitz“ als Neuauflage erschienen. Beliebte Fernradwege der Oberlausitz, ausgewählte thematische Touren sowie kurze Tagestouren werden anschaulich mit allen notwendigen Informationen dargestellt.

Das Tourenbuch „Radwandern in der Oberlausitz“ gibt es kostenlos bei der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO). Telefonisch kann es unter +49 (3591) 48770 bestellt oder als Download im Internet unter www.oberlausitz.com/shop genutzt werden sowie online durchgeblättert werden. Im Gepäck haben es die Touristiker zudem auf den anstehenden Messen, der Holiday World Prag (18.02.-21.02.2016) und der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin (09.03.-13.03.2016).

Wie geht es weiter mit dem Neubau des Oder-Neiße-Radweges zwischen Ludwigsdorf und Zodel? Der ADFC Görlitz hat beim Amt für Tiefbau und Grünflächengestaltung nachgefragt und folgende Antwort bekommen:

"Ein Fördermittelbescheid zum Bau des Neißeradwanderweges in Ludwigsdorf ist 2015 bei der Stadt Görlitz eingegangen. Er sieht eine Förderung im Jahr 2018 vor. Der Antrag auf vorzeitige Zuweisung der Fördermittel für 2016 ist gestellt. Dies ist mit dem Fördermittelgeber so abgestimmt gewesen. Eine Antwort liegt noch nicht vor.

Sollte die Fördermittelbescheinigung bis zur 20.KW bei der Stadt eingehen, ist mit einem Bau in 2016 zu rechnen. Sollte dieser Zeitraum wesentlich überschritten werden, ist ein Bau auf Grund von naturschutzrechtlichen Auflagen im Jahr 2016 nicht mehr wahrscheinlich."

Dann wollen wir mal hoffen, dass der Bescheid rechtzeitig eingeht und der blaue Schmetterling die Bauarbeiten nicht wieder behindert. Immerhin wartet der Oder-Neiße-Radweg von Zodel aus schon seit 2008 mitten in der Pampa auf seine Fortführung nach Ludwigsdorf.